Presse
Bochumer Tour der Hoffnung 2011 erfolgreich gestartet
Die 1. Bochumer Tour der Hoffnung rollte am 16. Juli erfolgreich in Bochum
Der Schirmherr der Tour, Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert, startete pünktlich an der Borgholzschule den Rundkurs rund um Wiemelhausen. In weniger als sechs Wochen haben die Organisatoren um Gerd Sauer und Stephan Dewender diese Veranstaltung auf die Beine gestellt. Prominente und engagierte Bochumer, denen Kinder eine Herzensangelegenheit sind, sammelten bei Sponsoren und Spendern für krebskranke Kinder. Bei der ca. 15 km langen Radtour beteiligten sich 87 junge und alte Radler, die an mehreren Stationen Werbung für die Tour machten und Spenden in Empfang nahmen.
Beeindruckend war der Empfang im Hospiz St. Hildegard, wo nach einer Andacht Pfarrer Ochmann den Toursegen spendete. Das Hospiz war die erste Station der Bochumer Tour der Hoffnung, da sämtliche Spenden an das Hospiz übergeben werden, um dort die Begleitung der Kinder und ihrer Angehörigen zu unterstützen. Über die Erfrischungsstation an der St. Moritz-Apotheke ging es unter sicherer Begleitung durch die Polizei zu den weiteren Stationen beim USB, dem Tennisclub Südpark, der Sportanlage Concordia Wiemelhausen zum Marktplatz im Kirchviertel.
Dort wurden die Tourteilnehmer von dem in Bochum bekannten Sänger Chris Bennett empfangen. Unter zahlreicher Beteiligung von Bürgern bei der Tourparty fand die Spendenübergabe durch Sponsoren und Einzelspender statt.
Mit einer Spendensumme von über 7.000,-- Euro, die zu 100% krebskranken Kindern zu Gute kommen, wurde die Erwartung der Organisatoren weit übertroffen. Diese Summe ist der Bochumer Beitrag zu den Gesamtspenden der Tour der Hoffnung von 1,501 Millionen Euro! Aufgrund der großen Resonanz bei Spendern und Bürgern wird es im Sommer 2012 die 2. Bochumer Tour der Hoffnung geben.
Zum Youtube-Video "Bochumer Tour der Hoffnung 2011 - Borgholzstraße"
Fotostrecke auf http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Tour-der-Hoffnung-id4918366.html
Frauen aus der Wirtschaft gestalten MIT
Frauen aus der Wirtschaft gestalten MIT
Die Gleichbezahlung von Frauen war das Thema beim ersten Treffen der neugegründeten Mittelstands-AG „Frauen in der Wirtschaft“. Weitere Themen, zu denen die Unternehmerinnen eine intensive Diskussion anstoßen möchten, sind der Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf und der gravierende Fachkräftemangel.
Die zurzeit laufende Frauen-WM zeigt, wie gravierend die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen zum Beispiel auch im Profifußball sind. „Frauen und Geld am Beispiel vom Fußball“ soll deshalb auch das Thema einer ersten Veranstaltung der AG der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung NRW nach den Ferien sein.
Interessierte Frauen aus der Wirtschaft, die mitmachen wollen, sowie Frauen, die die Ziele der MIT unterstützen möchten, ohne selbst unbedingt Unternehmerinnen zu sein, können sich wenden an:
Kontakt: MIT Frauen in der Wirtschaft , Wasserstraße 5 • 40213 Düsseldorf
Telefon 0211 13600-43 / 44 / 45 , Telefax 0211-13600- 42
AG Sprecherin: Melanie Purps; Ansprechpartnerin für Rhein-Berg: Doro Dietsch.
Bochumer Ansprechpartnerin: Andrea Weiser (auf Foto hinten rechts)
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Energiepolitik "Wohin wollen wir wechseln"
1. Juni 2011 - Veranstaltung der MIT-Bochum mit Frau Christa Thoben
(NRW-Wirtschaftsministerin a.D.)
„Wir werden die fossilen Energieträger noch mindestens 30 Jahre benötigen“
Am Dienstag, den 31. Mai 2011 war der Vorsitzende der MIT-Bochum, Stephan Dewender, hocherfreut, mehr als 50 interessierte Gäste in der Gesellschaft Harmonie zum Vortrag von Christa Thoben begrüßen zu dürfen.
Zunächst erläuterte Stephan Dewender kurz die aktuellen und anstehenden Aufgaben der MIT-Bochum. Die Homepagewww.mit-bochum.de wurde grunderneuert, die Arbeit mit den mittelständischen Verbänden läuft an und am 16.07.2011 wird eine Bochumer Tour der Hoffnung in Bochum Wiemelhausen stattfinden und dabei Spenden für krebskranke Kinder gesammelt.
Frau Thoben begann darauf Ihren Vortrag „Energiepolitik: Wohin wollen wir wechseln?“ mit einem kurz Rückblick auf die Geschichte der Energiepolitik im Nachkriegsdeutschland. Sie wies darauf hin, dass dem Land NRW erst vor 4 Jahren den Ausstieg aus der subventioniertem Steinkohleabbau gelungen wäre, die Ewigkeitskosten jedoch enorm blieben.
Nach Fukushima müsse zudem die Frage der Risikobewertung neu beantwortet werden, „wenn selbst ein hochentwickeltes Industrieland wie Japan seine Kraftwerke offenbar nicht ausreichend sichert“. Da die Zustimmung zur Kernkraft spätestens seit Fukushima nicht mehr gegeben sei, müsse nun eine Auseinandersetzung mit dem Ausstieg stattfinden. Die Zukunft benötigt laut Frau Thoben ein Zusammenspiel zwischen einem intelligenten Energiemix und Energieeinsparungen. Die oftmals zu hörende Aussage, dass ohne Kernkraftwerke eine Energieknappheit herrschen würde, berücksichtige nicht die hohen Einsparpotentiale, die bereits jetzt machbar seien (v.a. die Gebäudesanierung).
In der darauf folgenden Stunde diskutierte Frau Thoben intensiv mit dem Auditorium, dem neben MIT-Mitgliedern und interessierten Bürgern auch regionale Stromversorger und Fachleute für regenerative Energien wie auch Kernkraftsicherheit angehörten. Sie verwies darauf, dass die Abgabenlast für die Unternehmen nicht noch weiter steigen dürfe. Zudem werde die Zustimmung der Bevölkerung zu effizienten Kraftwerksneubauten und neuen Stromtrassen benötigt. Zusammenfassend stellte sie fest, dass 10 Jahre ausreichend seien, um 20% der Stromversorgung zu ersetzen, jedoch noch mindestens 30 Jahre fossile Energieträger wie beispielsweise Flüssiggas zurückgegriffen werden müsse.
Nach knapp 2 Stunden bedankte sich Stephan Dewender bei Frau Thoben und den Diskussionsteilnehmern für die gelungene Veranstaltung.
MIT Bochum wählt neuen Kreisvorstand
Der neue Kreisvorstand der Bochumer MIT-telstands- und Wirtschaftsvereinigung
24. Februar 2011 - Am vergangenen Dienstag fanden turnusgemäß die Kreisvorstandswahlen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Bochum im Kolpinghaus Bochum statt.
Dabei wurde Stephan Dewender, 43-jähriger Bochumer Kaufmann, mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Wilken Engelbracht, Stefan Gies und Lars Lammert gewählt. Damit schreitet der Erneuerungsprozess in der Bochumer CDU weiter voran. „Wir wollen in den kommenden Jahren die inhaltliche Arbeit vertiefen und den hohen Zustrom neuer Mitglieder weiterhin aufrecht erhalten“, so der frisch gewählte Vorsitzende, der sich bei den Mitgliedern der MIT Bochum für das in ihn gesetzte Vertrauen bedankte. „Meine Arbeitsschwerpunkte werde ich auf eine öffentlichkeitswirksame Moderation und Unterstützung selbstständiger Unternehmer legen“.
Auch die kommenden Aufgaben innerhalb der CDU geht der neue Vorsitzende optimistisch an: „Die Mitglieder haben einen gut aufgestellten Vorstand gewählt, der die Interessen des Bochumer Mittelstands im CDU- Kreisvorstand mit Nachdruck vertreten wird.“ Zudem bedankte sich Stephan Dewender beim CDU-Kreisvorsitzenden Christoph Konrad für sein Grußwort und dem ehemaligen Vorsitzenden Wolfgang Horneck für die geleistete Arbeit.
Veranstaltung mit NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper
NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper zu Gast bei der MIT Bochum
Auf Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftvereinigung der CDU Bochum war der Minister für Bauen und
Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Lutz Lienenkämper, am 03. März 2010 im Messezentrum der Bochumer Firma Josef Dewender zu Gast.
Vor zahlreichen Zuhörern schlug Lutz Lienenkämper den Bogen vom aktuellen Vorwahlkampf zu grundsätzlichen Aussagen und Politik bestimmenden Grundzielen. „Eine 39 Jahre andauernde SPD gestaltete Landespolitik lässt sich nicht einfach innerhalb von vier Jahren wegwischen und korrigieren. Falsche Weichenstellungen haben das Land in eine fatale Sackgasse geführt, aus deres nun gilt, wieder herauszukommen.“
"Nordrhein-Westfalen ist das Land des Mittelstands", hob Lutz Lienenkämper hervor. "Rund 723.000 kleine und
mittlere Unternehmen bilden das wirtschaftliche Rückgrat der Region - sie erwirtschaften knapp die Hälfte der
Bruttowertschöpfung des Landes. 70 Prozent der Arbeitnehmer und 80 Prozent der Auszubildenden sind in
mittelständischen Unternehmen tätig".
Rahmenbedingungen müssen von einer Politik der vorausschauenden Planung geschaffen werden. Kompetenz,
Führung, Maß und Mitte sind die Bausteine für ein solches Vorhaben. „Deshalb“, so Lutz Lienenkämper, „gehören in die Politik Profis und keine Praktikanten!“. Im Ruhrgebiet sind neue mittelständischen Industrien und eine funktionierende Infrastruktur Voraussetzungen für die Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen. „Von vergleichbarer Faszination wie die Erfindung des Automobils“, so Lienenkämper, „stellt sich die Entwicklung des CargoCap Systems dar. Da die großen Magistralen Schiene und Straße an ihre Kapazitätsgrenzen angelangt sind, ist ihr Ausbau limitiert“. Hier kann CargoCap die 5. Dimension des Verkehrs eröffnen. Das Konzept dieses Systems wurde an der Ruhr-Universität Bochum entwickelt: automatisierte Transportkapseln sollen in einem unterirdischen Tunnelsystem verkehren.
Die solidarischen Maßnahmen nach der Wiedervereinigung hinsichtlich des Infrastrukturausbaus waren richtig
und sind heute zu einem erfolgreichen Abschluss gelangt. Jetzt ist es erforderlich, umzudenken und neue Wege zu beschreiten. „Wir brauchen ein Nachholprogramm West“ betonte Lutz Lienenkämper, „ab 2011 muss die
Infrastruktur nach Bedarf und nicht nach Himmelsrichtung gefördert werden.“
Abschließend sagte Lienenkämper im Hinblick auf die vom strengen Winter stark in Mitleidenschaft gezogenen
Straßen zu, ein „Anti-Schlagloch-Programm“ anzutreiben, das vom Land getragen wird. „Es muss Vorrang haben, die Straßen wieder befahrbar zu machen“, jedoch wird es harte Verteilungskämpfe geben, da alle Kommunen betroffen seien.
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