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Presse

MIT zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bochum

3.2.2012  MIT Bochum zur Verhinderung der verkaufsoffenen Sonntage in Bochum:

„Nur durch attraktive Öffnungszeiten kann Bochum als Einkaufsstadt im Wettbewerb bestehen“

Am Donnerstag, den 02. Februar 2012 hat der Rat der Stadt Bochum mit 37 Gegenstimmen zu 36 Zustimmungen (2 Enthaltungen) gegen verkaufsoffene Sonntage in Bochum im Jahr 2012 gestimmt.

Stephan Dewender, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Bochum, weist darauf hin, dass die IHK Mittleres Ruhrgebiet sowie der Einzelhandelsverband Ruhr-Lippe diese Entscheidung der Bochumer Ratsherren „nicht nur mit Unverständnis, sondern auch mit Fassungslosigkeit“ aufgenommen haben. Ratsherr und Befürworter der Vorlage  Lars Lammert, pflichtet ihm bei: „Mit dieser Entscheidung verabschiedet sich die ehemalige Einkaufsstadt Bochum in die Bedeutungslosigkeit“. Die bisher gängige Praxis, an einigen, wenigen Sonntagen im Jahr zu öffnen, war durchaus praktikabel.

So berichten die Geschäfte im Ruhrpark, dass einer Erhebung zu Folge 90% aller Mitarbeiter freiwillig und gerne an den verkaufsoffenen Sonntagen arbeiten. Alleine dort gehen 150.000 Kunden verloren, die in die Nachbarstädte Bochums abwandern werden.

Das schadet dem Mittelstand und reißt weitere Lücken in den schon maroden städtischen Haushalt!

 

"Zukunft der Kulturmetropole Ruhr"

Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert mit Vorstand der MIT-Bochum

5.12.2011 Veranstaltung der MIT-Bochum mit Prof. Dr. Norbert Lammert
(MdB, Präsident des Deutschend Bundestages):

„Nur durch enge regionale Kooperation kann das Ruhrgebiet in Zukunft bestehen"

Am Montag, den 05. Dezember 2011 durfte der Vorsitzende der MIT- Bochum, Stephan Dewender, mehr als fünfzig interessierte Gäste in den Räumen der Stadtwerke Bochum zum Vortrag von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert begrüßen.

Stephan Dewender verwies kurz auf die erfolgreichen Aktionen der MIT- Bochum im Jahr 2011. Lobend erwähnte er die erste Bochumer Tour der Hoffnung, die im Sommer in Wiemelhausen stattgefunden hatte und bei der Spenden in Höhe von mehr als 7.000 € für krebskranke Kinder gesammelt werden konnten.

Professor Lammert startete daraufhin mit seinem Vortragsthema „Zukunft der Kulturmetropole Ruhr - Regionale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet“ mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Ruhrgebiets. Er ging anschließend auf die Verwaltungsstrukturreform und ihre Ergebnisse ein. Ein nachdenklicher Referent schaute mit gemischten Gefühlen auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 zurück und empfahl dringend eine Fortführung des begonnenen Engagements regional und nicht kommunal zu denken. Hier läge das größte Risiko, dass die Metropole Ruhr (auch) in Zukunft greifbare Chancen liegen lasse. Was in den Köpfen der Einwohner schon weit verbreitet sei, solle nun auch von den Kommunalpolitikern gelebt werden. Die Anregung aus dem Auditorium einen „Regierungsbezirk Ruhr“ zu bilden, wären auch aus Sicht der Bochumer Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung ein wichtiger Schritt, um die Region noch schlagkräftiger zu machen.

Nach knapp zwei Stunden bedankte sich Stephan Dewender bei Professor Lammert und den Diskussionsteilnehmern für die gelungene Veranstaltung und lud zu einem „Absacker“ in die Stadtwerke – Lounge ein. Dort wurde die Diskussion lebhaft bis in den späten Abend in kleinerem Kreise fortgeführt.

   

Bochumer Tour der Hoffnung 2011 erfolgreich gestartet

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Die 1. Bochumer Tour der Hoffnung rollte am 16. Juli erfolgreich in Bochum

Der Schirmherr der Tour, Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert, startete pünktlich an der Borgholzschule den Rundkurs rund um Wiemelhausen. In weniger als sechs Wochen haben die Organisatoren um Gerd Sauer und Stephan Dewender diese Veranstaltung auf die Beine gestellt. Prominente und engagierte Bochumer, denen Kinder eine Herzensangelegenheit sind, sammelten bei Sponsoren und Spendern für krebskranke Kinder. Bei der ca. 15 km langen Radtour beteiligten sich 87 junge und alte Radler, die an mehreren Stationen Werbung für die Tour machten und Spenden in Empfang nahmen.

Beeindruckend war der Empfang im Hospiz St. Hildegard, wo nach einer Andacht Pfarrer Ochmann den Toursegen spendete. Das Hospiz war die erste Station der Bochumer Tour der Hoffnung, da sämtliche Spenden an das Hospiz übergeben werden, um dort die Begleitung der Kinder und ihrer Angehörigen zu unterstützen. Über die Erfrischungsstation an der St. Moritz-Apotheke ging es unter sicherer Begleitung durch die Polizei zu den weiteren Stationen beim USB, dem Tennisclub Südpark, der Sportanlage Concordia Wiemelhausen zum Marktplatz im Kirchviertel.

Dort wurden die Tourteilnehmer von dem in Bochum bekannten Sänger Chris Bennett empfangen. Unter zahlreicher Beteiligung von Bürgern bei der Tourparty fand die Spendenübergabe durch Sponsoren und Einzelspender statt.

Mit einer Spendensumme von über 7.000,-- Euro, die zu 100% krebskranken Kindern zu Gute kommen, wurde die Erwartung der Organisatoren weit übertroffen. Diese Summe ist der Bochumer Beitrag zu den Gesamtspenden der Tour der Hoffnung von 1,501 Millionen Euro! Aufgrund der großen Resonanz bei Spendern und Bürgern wird es im Sommer 2012 die 2. Bochumer Tour der Hoffnung geben.

 Zum Youtube-Video "Bochumer Tour der Hoffnung 2011 - Borgholzstraße"

Fotostrecke auf  http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Tour-der-Hoffnung-id4918366.html

   

Frauen aus der Wirtschaft gestalten MIT

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Frauen aus der Wirtschaft gestalten MIT

Die Gleichbezahlung von Frauen war das Thema beim ersten Treffen der neugegründeten Mittelstands-AG „Frauen in der Wirtschaft“. Weitere Themen, zu denen die Unternehmerinnen eine intensive Diskussion anstoßen möchten, sind der Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf und der gravierende Fachkräftemangel.

Die zurzeit laufende Frauen-WM zeigt, wie gravierend die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen zum Beispiel auch im Profifußball sind. „Frauen und Geld am Beispiel vom Fußball“ soll deshalb auch das Thema einer ersten Veranstaltung der AG der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung NRW nach den Ferien sein.

Interessierte Frauen aus der Wirtschaft, die mitmachen wollen, sowie Frauen, die die Ziele der MIT unterstützen möchten, ohne selbst unbedingt Unternehmerinnen zu sein, können sich wenden an:


Kontakt:  MIT Frauen in der Wirtschaft , Wasserstraße  5  •  40213 Düsseldorf

Telefon  0211 13600-43 / 44 / 45 , Telefax  0211-13600- 42

www.mit-nrw.de

AG Sprecherin: Melanie Purps; Ansprechpartnerin für Rhein-Berg: Doro Dietsch.

Bochumer Ansprechpartnerin: Andrea Weiser (auf Foto hinten rechts)  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

Energiepolitik "Wohin wollen wir wechseln"

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1. Juni 2011 - Veranstaltung der MIT-Bochum mit Frau Christa Thoben
(NRW-Wirtschaftsministerin a.D.)

Wir werden die fossilen Energieträger noch mindestens 30 Jahre benötigen“

Am Dienstag, den 31. Mai 2011 war der Vorsitzende der MIT-Bochum, Stephan Dewender, hocherfreut, mehr als 50 interessierte Gäste in der Gesellschaft Harmonie zum Vortrag von Christa Thoben begrüßen zu dürfen.

Zunächst erläuterte Stephan Dewender kurz die aktuellen und anstehenden Aufgaben der MIT-Bochum. Die Homepagewww.mit-bochum.de wurde grunderneuert, die Arbeit mit den mittelständischen Verbänden läuft an und am 16.07.2011 wird eine Bochumer Tour der Hoffnung in Bochum Wiemelhausen stattfinden und dabei Spenden für krebskranke Kinder gesammelt.

Frau Thoben begann darauf Ihren Vortrag „Energiepolitik: Wohin wollen wir wechseln?“ mit einem kurz Rückblick auf die Geschichte der Energiepolitik im Nachkriegsdeutschland. Sie wies darauf hin, dass dem Land NRW erst vor 4 Jahren den Ausstieg aus der subventioniertem Steinkohleabbau gelungen wäre, die Ewigkeitskosten jedoch enorm blieben.

Nach Fukushima müsse zudem die Frage der Risikobewertung neu beantwortet werden, „wenn selbst ein hochentwickeltes Industrieland wie Japan seine Kraftwerke offenbar nicht ausreichend sichert“. Da die Zustimmung zur Kernkraft spätestens seit Fukushima nicht mehr gegeben sei, müsse nun eine Auseinandersetzung mit dem Ausstieg stattfinden. Die Zukunft benötigt laut Frau Thoben ein Zusammenspiel zwischen einem intelligenten Energiemix und Energieeinsparungen. Die oftmals zu hörende Aussage, dass ohne Kernkraftwerke eine Energieknappheit herrschen würde, berücksichtige nicht die hohen Einsparpotentiale, die bereits jetzt machbar seien (v.a. die Gebäudesanierung).

In der darauf folgenden Stunde diskutierte Frau Thoben intensiv mit dem Auditorium, dem neben MIT-Mitgliedern und interessierten Bürgern auch regionale Stromversorger und Fachleute für regenerative Energien wie auch Kernkraftsicherheit angehörten. Sie verwies darauf, dass die Abgabenlast für die Unternehmen nicht noch weiter steigen dürfe. Zudem werde die Zustimmung der Bevölkerung zu effizienten Kraftwerksneubauten und neuen Stromtrassen benötigt. Zusammenfassend stellte sie fest, dass 10 Jahre ausreichend seien, um 20% der Stromversorgung zu ersetzen, jedoch noch mindestens 30 Jahre fossile Energieträger wie beispielsweise Flüssiggas zurückgegriffen werden müsse.

Nach knapp 2 Stunden bedankte sich Stephan Dewender bei Frau Thoben und den Diskussionsteilnehmern für die gelungene Veranstaltung.

   

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