"Zukunft der Kulturmetropole Ruhr"
5.12.2011 Veranstaltung der MIT-Bochum mit Prof. Dr. Norbert Lammert
(MdB, Präsident des Deutschend Bundestages):
„Nur durch enge regionale Kooperation kann das Ruhrgebiet in Zukunft bestehen"
Am Montag, den 05. Dezember 2011 durfte der Vorsitzende der MIT- Bochum, Stephan Dewender, mehr als fünfzig interessierte Gäste in den Räumen der Stadtwerke Bochum zum Vortrag von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert begrüßen.
Stephan Dewender verwies kurz auf die erfolgreichen Aktionen der MIT- Bochum im Jahr 2011. Lobend erwähnte er die erste Bochumer Tour der Hoffnung, die im Sommer in Wiemelhausen stattgefunden hatte und bei der Spenden in Höhe von mehr als 7.000 € für krebskranke Kinder gesammelt werden konnten.
Professor Lammert startete daraufhin mit seinem Vortragsthema „Zukunft der Kulturmetropole Ruhr - Regionale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet“ mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Ruhrgebiets. Er ging anschließend auf die Verwaltungsstrukturreform und ihre Ergebnisse ein. Ein nachdenklicher Referent schaute mit gemischten Gefühlen auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 zurück und empfahl dringend eine Fortführung des begonnenen Engagements regional und nicht kommunal zu denken. Hier läge das größte Risiko, dass die Metropole Ruhr (auch) in Zukunft greifbare Chancen liegen lasse. Was in den Köpfen der Einwohner schon weit verbreitet sei, solle nun auch von den Kommunalpolitikern gelebt werden. Die Anregung aus dem Auditorium einen „Regierungsbezirk Ruhr“ zu bilden, wären auch aus Sicht der Bochumer Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung ein wichtiger Schritt, um die Region noch schlagkräftiger zu machen.
Nach knapp zwei Stunden bedankte sich Stephan Dewender bei Professor Lammert und den Diskussionsteilnehmern für die gelungene Veranstaltung und lud zu einem „Absacker“ in die Stadtwerke – Lounge ein. Dort wurde die Diskussion lebhaft bis in den späten Abend in kleinerem Kreise fortgeführt.
